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Ist das Surfen im Metzelgraben am Pforzheimer Stadtgarten unbedenklich?

Pforzheim/Stuttgart. Während die Surfwelle im hiesigen Metzelgraben bereits genehmigt ist, könnte man in Stuttgart mit der geplanten „Neckarwelle“ scheitern. Zu schlecht ist dort die Wasserqualität. Viel besser sieht es in Pforzheim allerdings auch nicht aus. Ein Restrisiko bleibt.

Während man bei Messungen im Neckar auf Fäkalkeime, Salmonellen, Noroviren und Pilze gestoßen ist, obliegt es laut der Stadtverwaltung Pforzheim hier dem Betreiber, die Wassergüte zu kontrollieren. Die Erlaubnis für Errichtung und Betrieb der Welle wurde dem Verein „Blackforestwave“ bereits im Herbst erteilt.

Was aber nicht automatisch bedeutet, dass das Wasser hier sauberer ist. Eine Infektion sei auch in Enz, Nagold und Würm nicht auszuschließen, sagt Brigitte Joggerst, Leiterin des Gesundheitsamts im Landratsamt Enzkreis. Auch hier handelt es sich nicht um Badegewässer. Doch formale Kriterien, welche Ansprüche beim Surfen erfüllt sein müssen, gibt es nicht. Es liege folglich im Ermessen der Entscheider, das Risiko abzuwägen.

„Blackforestwave“ feilt derzeit an Sicherheits- und Betriebskonzept sowie einer Holzrampe. Auskunft zum aktuellen Stand und dem genauen Starttermin gibt man auf PZ-Anfrage indes keine.

Welche Faktoren die Wasserqualität beeinflussen, lesen Sie am Samstag, 9. März 2019, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.